Archiv für die 'Gold' Kategorie

Goldrausch - BILD.de erklärt den steilen Anstieg des Preises

Samstag 9. Januar 2010 von admin

Von Dirk Müller

Seit Jahren wird uns erzählt: Gold bringt keine Zinsen, Gold ist eine völlig veraltete und unmoderne Anlageform. Doch die derzeitige Entwicklung spricht eine andere Sprache. BILD.de erklärt das Phänomen!

Früher waren die Währungen durch Gold gedeckt. „Banknoten” waren nur Quittungen für hinterlegtes Gold und Silber. Seit wenigen Jahrzehnten ist das anders Plötzlich waren die Banknoten durch nichts mehr gedeckt. Sie funktionieren nur nach dem Prinzip des blinden Gottvertrauens. Nicht umsonst steht auf den USBanknoten „In god we Trust”. Damit dieses blinde Vertrauen funktioniert, musste man die mögliche Alternativwährung, die seit Jahrtausenden die eigentliche Währung war, nämlich Gold und Silber, diskreditieren. Altmodisch, bringt keine Zinsen. „Kann man nicht essen” war für mich in diesem Zusammenhang die dümmste Argumentation, wenn Sie schon einmal versucht haben, ein LehmanZertifikat zu verspeisen. Wobei manchem sicherlich danach zumute war, aber das wäre ein anderes Thema.


Dennoch hat sich Gold in Euro gerechnet in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. In US-Dollar sogar verdreifacht.

In diesen Zeiten, in denen die Notenbanken völlig ungehemmt neue Papierscheine drucken und neues, ungedecktes Geld in Umlauf bringen, sorgen sich die Anleger zu Recht über die Werthaltigkeit dieser Scheine. Das blinde Gottvertrauen weicht einem gesunden Misstrauen.

Dieses Misstrauen sehen Sie im aktuellen Run auf Gold und Silber.
Besonders China will seine Unmengen an US-Dollar los werden. Hierzu kauft China seit Monaten weltweit in rauen Mengen Industrierohstoffe, die sie natürlich in US-Dollar bezahlen, aber auch in ganz großem Stil Gold. Diese Käufe haben in den letzten Wochen eine neue Dimension angenommen.

Nachdem privater Edelmetall besitz in China bis vor wenigen Jahren streng verboten war, hat China nun seine Bevölkerung per Fernsehwerbung aufgerufen, massiv in Gold und Silber zu investieren. Eine Revolution. Was passiert?
Die Chinesen kaufen auf dem staatlich kontrollierten Edelmetallmarkt Gold und Silber gegen die einheimische Landeswährung Renminbi (keine Sorge, ich kann das auch nur schwer aussprechen). Das Gold und Silber kauft China dann auf dem Weltmarkt gegen US-Dollar. Und zwar im Auftrag Dritter, nämlich der Bevölkerung.

Auf diese Weise kann China geschickt US-Dollar abbauen und gleichzeitig die eigene Bevölkerung mit einer Hartwährung (Gold und Silber) ausstatten.

Gleichzeitig gilt der Edelmetallmarkt als der am heftigsten manipulierte Markt überhaupt.
Wenige große internationale Häuser habenüber Jahre riesige Positionen an Edelmetall leer verkauft, also Ware verkauft, die sie noch gar nicht hatten, um die Preise
zu drücken. Auch, um aller Welt zu zeigen: Seht ihr, Edelmetalle bringen nichts! Vertraut auf die Papierwährung. Je höher die Preise aber steigen, zum Beispiel durch massive Käufe aus Asien oder privater Anleger, die den Währungen nicht mehr trauen, desto größer werden die Probleme für diese „Leerverkäufer”, die diese
nicht vorhandene aber verkaufte Ware liefern müssen. Das kann zu größeren Turbulenzen an den Edelmetallmärkten, aber auch bei der einen oder anderen Bank
führen.

Es sieht so aus, als stünde Gold und Silber eine goldene Zukunft bevor.
Aber Vorsicht. Der Edelmetallmarkt bleibt ein stark manipulierter. Starke und heftige Rückschläge sind hier jederzeit drin. Bei Silber noch stärker als bei Gold. Ohnehin ist Silber eine äußerst interessante Variante. Im Vergleich zu Gold ist Silber historisch billig. Früher bekam man für eine Unze (31,1 Gramm) Gold 14 Unzen Silber. Heute 60 Unzen. Dabei ist immer weniger Silber verfügbar. Eine interessante Wette…

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Goldene Zeiten - Edelmetalle gelten als Schutz gegen Inflation

Samstag 9. Januar 2010 von admin

Papiergeld ist anfällig für Wertverluste -Edelmetalle sind solide und werden seit Jahrtausenden als Wertspeicher geschätzt. Und wenn das Papiergeld einmal nichts mehr wert sein sollte, dann wird man immer noch mit Edelmetallen bezahlen können. Das sind Argumente, mit denen die Anhänger von Edelmetallwährungen werben, und tatsächlich gibt es auch Bankberater, die vor allem gutbetuchten Kunden empfehlen, zumindest einen kleinen Teil ihres Vermögens aus Vorsichtsgründen in Gold zu halten. Aktuell zeigen sich im Goldpreis aber keine Inflationserwartungen; Der Preis schwankt seit Monten um 950 Dollar je Unze. Die Goldnachfrage für Anlagezwecke hat in den vergangenen Wochen sogar abgenommen.

Gold ist gleichwohl das Edelmetall, das sich am ehesten für die Kapitalanlage eignet. Es gibt zwar Silber-Fans, die für „ihr” Metall trommeln, aber in der Praxis wird Silber schon lange vor allem in der Industrie verwendet und besitzt daher eher den Status eines Industriemetalls.
In Gold investieren lässt sich auf mehrerlei Weise. Die ursprünglichste — und die einzige von den Gold-Anhängern anerkannte — Version ist der Kauf physischen Goldes üblicherweise in Form von Barren oder Münzen. Versorgungsengpässe sind hier nicht zu befürchten; während der Finanzkrise waren lediglich einzelne Sorten von Münzen einmal vorübergehend ausverkauft. Achten muss der Erwerber vor allem auf eine sichere Aufbewahrung seines Goldes. Wissen muss er auch, dass Gold keinerlei laufende Erträge wie -Zinsen oder Dividenden abwirft und die Spannen zwischen An- und Verkaufspreisen je nach Barrengröße oder Münzsorte spürbar sein können.
Eine Alternative zum physischen Gold bilden Goldminenaktien, die aber deutlich spekulativer sind. Hier lassen sich drei Typen von Unternehmen unterscheiden.

Der größte Goldfonds, der SPDR Gold Trust, besitzt mehr von dem Edelmetall als China oder die Schweiz.

Zum einen gibt es bedeutende Minengesellschaften („Seniors”) wie Barrick Gold oder Newmont Mining, die zum Teil schon seit Jahrzehnten am Markt sind, über stattliche vermutete Reserven verfügen und deren Aktien unter anderem für die Berechnung des Branchenindex American Gold Bugs, auch HUI genannt, verwendet werden. Das sind die Standardwerte unter den Minenaktien.
Schon deutlich spekulativer sind kleine Minen, die häufig erst seit relativ kurzer Zeit die Förderung aufgenommen haben („Juniors”). Hier sind die Chancen und die Risiken bedeutender. Wenn die Reserven unerwartet schnell erschöpft sind, kann die Aktie zum Totalverlust werden. Falls dagegen unerwartet reichhaltige Reserven entdeckt werden, kann der Aktienkurs innerhalb kurzer Zeit sehr stark steigen. Mit erfolgreichen „Juniors” lässt sich auch auf eine Übernahme durch einen großen Konzern spekulieren. Der Markt erfordert allerdings sehr gute Kenntnisse.
Noch viel riskanter sind Aktienkäufe von Unternehmen, die noch gar kein Gold fördern, sondern erst auf der Suche sind und Geld einsammeln, um zum Beispiel Probebohrungen zu finanzieren („Explorer”). Der Markt für diese Unternehmen ist allerdings sehr intransparent, auf ihm tummeln sich auch immer wieder zwielichtige Personen, die Geld von Anlegern einsammeln und danach niemals ernsthaft nach Gold suchen. Als Absicherung eignen sich solche Aktien eher nicht.
Wer kein physisches Gold und keine Minenaktien erwerben möchte, dem bieten sich Anteile an Goldfonds. Seit vielen Jahren am Markt sind Fonds, die überwiegend in Goldminenaktien investieren. Viele dieser Fonds sind eher klein, aber zumindest der Black Rock World Gold Fund A2 erreicht mit 3,9 Milliarden Euro ein ansehnliches Volumen.
In jüngerer Zeit ging der Trend aber eher zu gelegentlich börsennotierten Fonds (ETF), die in Gold investieren. Der Branchenführer ist der SPDR Gold Trust, der mit den ihm zugeflossenen Kundengeldern zur Zeit 1066 Tonnen Gold besitzt, die in London gelagert sind. Das ist etwas mehr als die Goldreserven Chinas oder der Schweiz. Manche Fonds investieren wie der SPDR Gold Trust Kundengelder in physisches Gold, aber es ist auch denkbar, dass ein Fonds zumindest einen Teil seines Vermögens in Gold-Terminkontrakte investiert. Ob ein Fonds dies tut, müsste aus seinen Unterlagen hervorgehen.

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Warren Buffet im Goldrausch

Samstag 26. Dezember 2009 von admin

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Warren Buffett: Der Name steht für unerschütterliche Anlageprinzipien und langfristigen Erfolg. Jetzt hat der Chef der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway wieder zugeschlagen: Er will zwei große amerikanische Goldschmuck-Produzenten kaufen und daraus den größten Anbieter in den USA schmieden. Das ist kein kleiner Deal und man darf fragen, was der kauzige alte Herr aus dem verschlafenen Omaha im Bundesstaat Nebraska daran so spannend findet.

FRANKFURT. Bisher hat der Milliardär nicht viel übrig gehabt für die edlen Metalle. Es ist keine zehn Jahre her, dass der passionierte Cola-Trinker Gold der Lächerlichkeit preisgab. Seine überlieferte Aussage von damals: Menschen graben Gold irgendwo aus dem Boden, schmelzen und gießen es in Formen, graben ein anderes Loch, verbuddeln es da wieder und stellen dann Leute zur Bewachung ein. Würden uns Marsianer zusehen müssten sie den Kopf schütteln.

Nun weiß man von Buffett, dass er wie kaum ein anderer Investor für die Anlage in billigen Objekten steht. Das Metall ist trotz seiner mehrere Jahre währenden Hausse noch relativ preiswert – Aktien beispielsweise sind weit stärker gestiegen. Auch fundamental spricht vieles für Gold. Die weltweite Minenproduktion sinkt tendenziell, während Großinvestoren nach Jahrzehnte langer Abstinenz mittlerweile kräftig zukaufen.

Da passt der Buffett-Coup gut ins Bild. Vertreter aus der Goldbranche sehen das ähnlich. Der ehemalige Chef der zweitgrößten Mine, Pierre Lassonde, sieht den Goldpreis zur Weihnachtszeit bei 750 Dollar je Unze (31 Gramm). Ganz zu schweigen von Robert McEwen, Chef der Minengesellschaft U.S. Gold Corp. und einer der hellsten Köpfe der Branche. Seine jüngste Prognose: Gold schafft es bis 2010 locker auf 2000 Dollar.

Man mag solchen Optimismus als Berufs-Enthusiasmus von Branchenvertretern abtun. Aber der Meinungswandel von Buffett lässt aufhorchen. Und die jüngsten Preistendenzen bei den Edelmetallen sollten keine Verwirrung schaffen: Gold dümpelt bei 660 Dollar vor sich hin, will die Investoren anscheinend die Sommerpause vorweg nehmen. Auch während der letzten großen Hausse in den siebziger Jahren ging der Goldpreis während der Sommermonate deutlich zurück. Es gab nur eine Ausnahme: 1979, aber da war der Markt schon in der Übertreibungsphase – kurze Zeit später begann die zwei Jahrzehnte währende Baisse.

Gold-Fans können demnach durchatmen. Wenn sich Geschichte wiederholt, haben sie genügend Zeit für einen Einstieg; sei es über Käufe von physischem Metall, Aktien oder Fonds. Wenn es doch nichts werden sollte mit den erhofften Preissteigerungen, haben die Anleger immerhin einen Trost: Super-Investor Buffett und die Gold-Legende McEwen liegen dann auch daneben. Man wäre in bester Gesellschaft. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht allerdings gegen einen Irrtum der Koryphäen.

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George Soros kauft Gold

Samstag 26. Dezember 2009 von admin

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Berichten von Forbes zufolge hat der bekannte Hedgefondsmanager George Soros in Gold investiert und setzt beim Öl auf fallende Notierungen. Den Berichten zufolge soll das Verhältnis der beiden Positionen 10:1 betragen.

Der Grund für diesen Schritt, ist sein Glaube an ein konsequentes Preis-Leistungs-Verhältnis von 10-zu-1 zwischen Gold und Öl, und da fiel dieses Verhältnis in letzter Zeit auf 7,4, “entweder Gold steigt bis 10 mal ein Barrel Öl ($ 1350 Gramm) oder Öl fällt auf 96 Dollar pro Barrel - ein Zehntel des derzeitigen Marktpreises von Gold “.

Gibt dies im Einklang eines Preis-Leistungs-Verhältnisses einen Sinn? Auf der einen Seite gibt es keine Beziehung zwischen den Grundwerten von Angebot und Nachfrage für Gold und Öl,  auf der anderen Seite kaufen und verkaufen viele Händler Gold und Öl für Investitionen und Spekulationen.

Gold war, ist und wird immer ein sicherer Sachwert bleiben. Bei einem Staatsbankrott würde dies eine Absicherung für die Anleger bedeuten. Gold ist die einzig sichere Währung.

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Marc Faber empfiehlt Gold zu kaufen

Montag 21. Dezember 2009 von admin

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Gold und die Ranch
Es ist fast schon wieder eine Woche weg. Das ist heute der zweite Tag meines Urlaubs, und ich bin immer noch mit der Abrechnung beschäftigt, nur etwas weniger ernsthaft als normalerweise.

Ende der Woche schien der Aktienmarkt zu zaudern. Er wusste nicht, ob er steigen oder fallen sollte … also hat er nichts getan. Auf der anderen Seite hatte sich Gold noch ehe die Märkte öffneten entschlossen und ist um mehr als 20 Dollar nach unten gegangen.

Was ist los mit Gold? Ich weiß es nicht. Aber ich bin sehr neugierig und sehr daran interessiert, es zu wissen. Laden die Spekulanten Gold ab, um sich in andere Positionen zu begeben? Davon gehen einige der Kommentatoren aus. Doch von all den Dingen, die man verkaufen könnte, um an Geld zu kommen, erscheint mir Gold als dasjenige, was man am wenigsten loswerden wollen sollte - ganz besonders dann, wenn man sich die Zustände an den Märkten ansieht.

Um genau zu sein, möchte man vielleicht eher sogar mehr Gold haben, nachdem Aktien, Anleihen und ganz besonders Immobilien immer volatiler und weniger ansprechend werden, so dass man vielleicht darüber nachdenken will, Gold als Wohlstandsversicherung zu kaufen. Es bringt einem die Vorteile von Gold und bietet vollständigen Schutz vor dem Verlust auch nur eines Cents.

Wie ich in meinem neuen Buch, das bald in Amerika erscheinen wird, schreibe, ist jeder Markt ein öffentliches Spektakel. Und jedes öffentliche Spektakel folgt dem gleichen Muster. Es beginnt mit Lügen und Unsinn - “geringne “Notfall”-Kreditsätzen von der Zentralbank, einer Währung, die nur auf Vertrauen basiert … Aktien auf lange Sicht. Dann geht es über zur Farce - Hedgefonds, Hypotheken mit geringer Nachweispflicht und endet dann in der Katastrophe.

Ich habe schon viel Unsinn und Farce gesehen. Die Phase der Katastrophe beginnt in diesem Augenblick. Countrywide Financial - Amerikas größter Kreditgeber - steht womöglich dem Konkurs gegenüber, heißt es bei Merrill Lynch. Die Aktie hat sich bislang halbiert.

Und was noch wichtiger ist, sowohl Home Depot als auch Wal-Mart - Amerikas größte Einzelhändler - warnen, dass die Erträge nicht mehr das sein könnten, was sie einst waren. Könnte das das lang erwartete Signal sein, dass die Verbraucher ihre Ausgaben jetzt doch einschränken? Vielleicht.

Auszüge aus einem Interview auf CNBC-TV18 mit Marc Faber:

Frage: “Wie deuten Sie die Ereignisse, die sich in den vergangenen 14 Tagen abgespielt haben? Wie glauben Sie, wird das ausgehen?”

Antwort: “Im Grunde sind die amerikanischen Märkte, wie Sie wissen, bis zum 16. Juli gestiegen. Der Dow hat am 17. Juli seinen Höhepunkt mit mehr als 14.000 Zählern überschritten und hat dann angefangen, abzurutschen. Das wurde hauptsächlich durch die Finanzaktien und durch das, was die Leute als Krise am minderwertigen Kreditmarkt und am Markt der CDOs bezeichnen, verursacht. Die Frage ist offensichtlich, wohin es jetzt weiter geht. Ist es wie 1998, als der Markt zuerst gefallen ist und sich dann bis zum Ende des Jahres wieder erholt hat? Oder ist es diesmal ernster? Ich gehe davon aus, dass es diesmal deutlich ernster ist.”

Frage: “Wenn Sie eine Prognose abgeben müssten und da ihre Haltung bearish ist: Um wie viele Prozentpunkte glauben Sie, werden die Wertpapiere der Schwellenmärkte durchschnittlich in der näheren Zukunft fallen.

Antwort: “Nun, ich denke der S&P hat eine sehr gute Aussicht auf einen Rückgang von 20 bis 30 Prozent und die Aktienmärkte der Schwellenökonomien könnten, denke ich, um 40% einbrechen. Das muss vielleicht nicht heißen, dass der Bullenmarkt an den Schwellenmärkten damit dann endgültig vorüber ist, denn 1987 hatten wir in Taiwan Einbrüche von 50% und danach ist der Markt noch weitere vier Mal gestiegen. Man kann also große Korrekturen haben und sich dennoch immer noch in einem Bullenmarkt befinden.

Doch wenn jemand zu mir käme und fragte, “Wie sieht es mit einer positiven Preisentwicklung beispielsweise beim S&P aus?”. Wir hatten 1.425, der Höchstwert lag bei 1.555. Dann würde ich sagen, die positive Entwicklung und der große Widerstand des Marktes liegen bei zwischen 1.520 und 1.530 - die Vorteile sind also eingeschränkt. Aber wie steht es mit den Risiken?

Was mir auffällt ist, dass die Investoren deutlich besorgter sind, das nächste Standbein des Bullenmarktes während steigender Preise zu verpassen, als über die Risiken, viel Geld zu verlieren. Und ich denke, dass sich das nach und nach ändern wird und das wird geringere Kurse bei den Wertpapieren bedeuten und auch die Preise anderer Vermögenswerte, wie z.B. Rohstoffe, könnten entscheidend einbrechen und natürlich auch die Immobilienpreise überall auf der Welt.”

Liebe Leser dieser Zeilen, Sie sollten sich bewusst sein, dass dieser Abwärtstrend extrem lang und ernst ausfallen KÖNNTE.

Hier ist ein weiteres Dictum: Die Stärke einer Korrektur ist gleichwertig und entgegengesetzt zur Täuschung, die ihr vorangegangen ist. Niemals zuvor in der Geschichte der Welt haben so viele Leute an so viele Dinge geglaubt, die einfach nicht wahr sein können. Und es könnte einer langen und schmerzhaften Korrektur oder etwas schlimmeren bedürfen … das wieder gerade zu biegen. Und das ist der Grund, warum ich an meinem Gold festhalte. Wenn ich Geld bräuchte, würde ich etwas anderes verkaufen.

Doch das ist auch schon alles, was ich heute zu diesem Thema zu sagen habe, denn ich bin in Ferien.

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Die Frau mit der Schubkarre voller Geld

Samstag 19. Dezember 2009 von admin

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15. November 1923: Geld als Altpapier
“Erinnern Sie sich noch an die verbürgte Geschichte aus dem Jahre 1923 in Deutschland? Als eine Frau mit einer Schubkarre voller Geld um elf Uhr morgens vor einer Bäckerei hielt, hineinging, um zu fragen, ob die Preise sich seit zehn Uhr verdoppelt hätten, die Verkäuferin ihr sagte, sie habe Glück, sie bekomme für das Geld noch zwei Brote, und als die Frau dann nach draußen ging, das Geld im Dreck lag und die Schubkarre gestohlen war, weil die Schubkarre 500 Mal mehr wert war als die Ladung Geldbündel?”

“Aber Gold kann doch von der Regierung beschlagnahmt werden”, warf ein junger Zuhörer in der ersten Reihe ein. Bocker konterte: “Man muss es gut verstecken. Sollte es verboten werden, wird sich sofort ein schwarzer oder grauer Markt etablieren.”

Grundbesitz und Häuser, die immer als sichere Anlagen gepriesen werden, seien das nicht unbedingt. Deutschland habe nach dem II. Weltkrieg zwei Drittel seines Territoriums verloren. Die Kommunisten haben in der Ex-DDR viele Menschen enteignet.

Aktien, mit denen man ja an den Gewinnen der Unternehmen beteiligt ist, hatten ihre große Zeit in Deutschland zwischen 1985 und 2001. Da seien Dauerrenditen von 35 Prozent keine Seltenheit gewesen. Doch wie sollten sich jetzt in einer Zeit, wo Schuldenmacher und Geldvernichter belohnt werden, man denke nur an die Badbanks, gesunde Unternehmen etablieren, wenn Sie für echte Leistung nur Geld mit leeren Versprechungen erhalten? Es sei die Phase der Edelmetalle angebrochen. Die gingen niemals auf Null. Und seien obendrein noch steuerfrei.

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Gold ist die Versicherung in der Krise

Samstag 19. Dezember 2009 von admin

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Prof. Hans Bocker
“Ich kenne den aktuellen Goldpreis gar nicht. Er spielt im Grunde keine Rolle. Wer Gold hat, wird nichts verlieren, die anderen alles. Man kriegt immer für Gold etwas Gescheites.”

Professor Dr. Hans Bocker lehrt Finanzökonomie in der Schweiz und Kanada und berät Goldminen in Afrika.
Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wollten möglichst viel über Renditen und Risiken des Edelmetalls erfahren. Doch das war dem fast unscheinbar wirkenden und verschmitzt in die Runde blickenden Akademiker egal. Denn sein Vortrag drehte sich schlichtweg um eines: Wie kann der einzelne die Krise überleben? “Und ich meine damit, wie Sie die Krise, die noch gar nicht da ist, überstehen. Schon wenn Sie nur darüber nachdenken, sind Sie der großen Masse weit überlegen.”

Dass der aufgeblähte und mit nichts gedeckte Papierdollar platzen wird, sei so sicher, wie ein Stein nach unten fällt, sagt der Forscher, der beide Wissenschaften beherrscht: Technik und Betriebswirtschaft (doppelte Professur). Wenn Barack Obama oder Angela Merkel sagen, sie würden für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen, so mache das nur wenige Zentimeter eines kilometerhohen Schuldenturmes aus. Ein Krebspatient, dem man eine Spritze gibt, mache, auf diese Weise aufgeputscht, auch noch einmal Sprünge, bevor er tot zusammenbreche.

Wenn Angela Merkel außerdem von einem zwei bis drei Millarden Euro großen Loch in der Rentenkasse warnt, so sei das die Summe, die Deutschland an einem einzigen Tag in Afghanistan verpulvere. “Man kann dieses Problem mit einem Brand vergleichen, den man nicht nur mit Benzin, sondern sogar mit Superbenzin zu löschen versucht.”
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2009: Verelendung in Las Vegas
In Las Vegas könne man derzeit zuschauen, wie jeden Tag 100 neue Zelte in der Wüste dazu kommen, mit Menschen darin, die nichts zu essen hätten.

Das deutsche Volk müsste 350 Jahre arbeiten, um die Schulden des Bundeshaushalts auf Null zu bringen, und gar 500 Jahre, um alle Schulden, also auch die Privat-, Landes- und Unternehmensschulden, auf Null zu fahren.

Ehrliche Unternehmer würden seit Jahren um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. “Seit 1913 bekomme die USA ihr Öl umsonst. Denn es werde mit wertlosen US-Dollarn bezahlt. “Ich habe es mir selbst angesehen. 20 Container kommen derzeit voll in die USA, nur ein Container verlässt die USA mit Ware. 19 bleiben leer. Die Lieferländer bekommen dafür Dollar aus der Druckerpresse. Mit nichts hinterlegt. Der Betrug ist so groß, dass ihn der einzelne gar nicht merkt.”

Auf diese Weise hätten die USA alle Kriege seit dem II. Weltkrieg finanziert. Die Folgen kämen nun verzögert. Allerdings als schlummernde Bomben. Wenn China nur einen Bruchteil seiner Dollarreserven von 5.000 Milliarden Dollar auf den Weltmarkt werfe, seien die USA erledigt. Das gleiche gelte für die Muslime, wenn die plötzlich Gold Dinare und Silber Dirhams statt Dollar verlangten, wie es der Koran als Zahlungsmittel lehre, würde die Dollar-Welt zusammenbrechen.

Die Börsenkurse gaukelten uns im Augenblick einen scheinbaren Aufschwung vor. “Ist es Ihnen noch gar nicht aufgefallen? Den ganzen Tag dümpelt der Börsenkurs so vor sich her. Kurz vor Schluss zieht dann die Börse plötzlich steil nach oben. Wie das geht? Ein Plunge Protection Team, das mit 300 Milliarden Dollar ausgestattet ist, pumpt in die fünf größten Titel schnell ein paar Milliarden hinein und hält so die Börse am Laufen.”

Goldman & Sachs habe kürzlich bekannt gegeben, dass dem Unternehmen ein geheimes Comuterprogramm gestohlen worden sei, mit dem man die Börse manipulieren könne und das einem einen Insiderwissensvorsprung vor den anderen verschaffe. Wenn also jetzt Börsenmanipulationen stattfänden, seien Terroristen schuld. Interessant, so der Profesor, dass Goldman & Sachs über so ein Computerprogramm überhaupt verfüge. Aber nicht nur Goldman & Sachs, auch andere Milliardengewinner verfügten über Insiderwissen. Doch auch hier gebe es einen erschreckenden Trend. 18 Insiderverkäufen an der Börse stünden nur noch ein Insiderkauf gegenüber. Der Trend gehe also zum Loswerden von Papieren wie Aktien und Derivaten.

Hinzu komme, dass die USA, die außer Filmen, TV-Serien, Waffen, Flugzeugen und frisch gedruckten Dollarnoten so gut wie nichts exportierten, ihre Wirtschaftsstatistiken schön rechneten. Offiziell hätten die USA 9,8 Prozent Arbeitslosigkeit. In echt seien es 21 Prozent. Ein verkaufter 1.000-Dollar-Computer komme mit 27.000 Dollar in die Bücher. Schließlich sei der aktuelle Computer 27 Mal besser als zum Vergleichsstichjahr 1987. Dasselbe passiere mit Autos. Ein verkaufter 10.000-Dollar-Ford werde mit 30.000 Dollar verrechnet. Schließlich sei er ja drei Mal so gut wie ein Ford aus dem Stichjahr 1991. “Nur Papageien werden eins zu eins verrechnet. Die sind so gut wie immer.”

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