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Marc Faber empfiehlt Gold zu kaufen

Montag 21. Dezember 2009 von admin

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Gold und die Ranch
Es ist fast schon wieder eine Woche weg. Das ist heute der zweite Tag meines Urlaubs, und ich bin immer noch mit der Abrechnung beschäftigt, nur etwas weniger ernsthaft als normalerweise.

Ende der Woche schien der Aktienmarkt zu zaudern. Er wusste nicht, ob er steigen oder fallen sollte … also hat er nichts getan. Auf der anderen Seite hatte sich Gold noch ehe die Märkte öffneten entschlossen und ist um mehr als 20 Dollar nach unten gegangen.

Was ist los mit Gold? Ich weiß es nicht. Aber ich bin sehr neugierig und sehr daran interessiert, es zu wissen. Laden die Spekulanten Gold ab, um sich in andere Positionen zu begeben? Davon gehen einige der Kommentatoren aus. Doch von all den Dingen, die man verkaufen könnte, um an Geld zu kommen, erscheint mir Gold als dasjenige, was man am wenigsten loswerden wollen sollte - ganz besonders dann, wenn man sich die Zustände an den Märkten ansieht.

Um genau zu sein, möchte man vielleicht eher sogar mehr Gold haben, nachdem Aktien, Anleihen und ganz besonders Immobilien immer volatiler und weniger ansprechend werden, so dass man vielleicht darüber nachdenken will, Gold als Wohlstandsversicherung zu kaufen. Es bringt einem die Vorteile von Gold und bietet vollständigen Schutz vor dem Verlust auch nur eines Cents.

Wie ich in meinem neuen Buch, das bald in Amerika erscheinen wird, schreibe, ist jeder Markt ein öffentliches Spektakel. Und jedes öffentliche Spektakel folgt dem gleichen Muster. Es beginnt mit Lügen und Unsinn - “geringne “Notfall”-Kreditsätzen von der Zentralbank, einer Währung, die nur auf Vertrauen basiert … Aktien auf lange Sicht. Dann geht es über zur Farce - Hedgefonds, Hypotheken mit geringer Nachweispflicht und endet dann in der Katastrophe.

Ich habe schon viel Unsinn und Farce gesehen. Die Phase der Katastrophe beginnt in diesem Augenblick. Countrywide Financial - Amerikas größter Kreditgeber - steht womöglich dem Konkurs gegenüber, heißt es bei Merrill Lynch. Die Aktie hat sich bislang halbiert.

Und was noch wichtiger ist, sowohl Home Depot als auch Wal-Mart - Amerikas größte Einzelhändler - warnen, dass die Erträge nicht mehr das sein könnten, was sie einst waren. Könnte das das lang erwartete Signal sein, dass die Verbraucher ihre Ausgaben jetzt doch einschränken? Vielleicht.

Auszüge aus einem Interview auf CNBC-TV18 mit Marc Faber:

Frage: “Wie deuten Sie die Ereignisse, die sich in den vergangenen 14 Tagen abgespielt haben? Wie glauben Sie, wird das ausgehen?”

Antwort: “Im Grunde sind die amerikanischen Märkte, wie Sie wissen, bis zum 16. Juli gestiegen. Der Dow hat am 17. Juli seinen Höhepunkt mit mehr als 14.000 Zählern überschritten und hat dann angefangen, abzurutschen. Das wurde hauptsächlich durch die Finanzaktien und durch das, was die Leute als Krise am minderwertigen Kreditmarkt und am Markt der CDOs bezeichnen, verursacht. Die Frage ist offensichtlich, wohin es jetzt weiter geht. Ist es wie 1998, als der Markt zuerst gefallen ist und sich dann bis zum Ende des Jahres wieder erholt hat? Oder ist es diesmal ernster? Ich gehe davon aus, dass es diesmal deutlich ernster ist.”

Frage: “Wenn Sie eine Prognose abgeben müssten und da ihre Haltung bearish ist: Um wie viele Prozentpunkte glauben Sie, werden die Wertpapiere der Schwellenmärkte durchschnittlich in der näheren Zukunft fallen.

Antwort: “Nun, ich denke der S&P hat eine sehr gute Aussicht auf einen Rückgang von 20 bis 30 Prozent und die Aktienmärkte der Schwellenökonomien könnten, denke ich, um 40% einbrechen. Das muss vielleicht nicht heißen, dass der Bullenmarkt an den Schwellenmärkten damit dann endgültig vorüber ist, denn 1987 hatten wir in Taiwan Einbrüche von 50% und danach ist der Markt noch weitere vier Mal gestiegen. Man kann also große Korrekturen haben und sich dennoch immer noch in einem Bullenmarkt befinden.

Doch wenn jemand zu mir käme und fragte, “Wie sieht es mit einer positiven Preisentwicklung beispielsweise beim S&P aus?”. Wir hatten 1.425, der Höchstwert lag bei 1.555. Dann würde ich sagen, die positive Entwicklung und der große Widerstand des Marktes liegen bei zwischen 1.520 und 1.530 - die Vorteile sind also eingeschränkt. Aber wie steht es mit den Risiken?

Was mir auffällt ist, dass die Investoren deutlich besorgter sind, das nächste Standbein des Bullenmarktes während steigender Preise zu verpassen, als über die Risiken, viel Geld zu verlieren. Und ich denke, dass sich das nach und nach ändern wird und das wird geringere Kurse bei den Wertpapieren bedeuten und auch die Preise anderer Vermögenswerte, wie z.B. Rohstoffe, könnten entscheidend einbrechen und natürlich auch die Immobilienpreise überall auf der Welt.”

Liebe Leser dieser Zeilen, Sie sollten sich bewusst sein, dass dieser Abwärtstrend extrem lang und ernst ausfallen KÖNNTE.

Hier ist ein weiteres Dictum: Die Stärke einer Korrektur ist gleichwertig und entgegengesetzt zur Täuschung, die ihr vorangegangen ist. Niemals zuvor in der Geschichte der Welt haben so viele Leute an so viele Dinge geglaubt, die einfach nicht wahr sein können. Und es könnte einer langen und schmerzhaften Korrektur oder etwas schlimmeren bedürfen … das wieder gerade zu biegen. Und das ist der Grund, warum ich an meinem Gold festhalte. Wenn ich Geld bräuchte, würde ich etwas anderes verkaufen.

Doch das ist auch schon alles, was ich heute zu diesem Thema zu sagen habe, denn ich bin in Ferien.

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8 Krügerrand pro Mann, Frau, Kind, Hund und Katze

Samstag 19. Dezember 2009 von admin

krugerrand
1 Unze Krügerrand von vorn
Bocker. “8 Krügerrand (Anmerkung der Redaktion: Das ist Gold in Münzform, wobei die 1-Unze-Krügerrand 33,9 Gramm wiegt und aktuell bei der Rothschild-Bank in London für 818 Euro gelistet wird) sollte jede Familie für jedes Familienmitglied, Hund und die Katze mitgezählt, für schlechte Zeiten gebunkert haben. Denn über Diamanten lacht sich ein Bauer tot. Eine millionenteure Stradivari-Geige verfällt in der Krise zu einem gewöhnlichen Tonholz aus der Kaufhalle. Die Blaue Mauritius ist wertlos. Handgeknüpfte Teppiche, an denen fünf Generationen gearbeitet haben und wo ein einziger Quadratmeter fünf Jahre dauert, können Sie in der Krise zum Aufwischen der Jauche nehmen.”

Professor Bocker stellte klar: “Ich bin kein Prophet, auch wenn alles, was ich für die letzten zehn Jahren vorausgesagt habe, eingetreten ist, außer dem Irak-Krieg, der kam 2003 ohne Kriegserklärung der USA etwas früher, als von mir erwartet. Der Irak hat sich als erstes Land dem Dollar verweigert. Allerdings ist der Tod von Saddam Hussein eine glatte Lüge. Hussein und seinen acht Doppelgängern geht es heute prächtig. Ich bin nur Finanzökonom. Allen, die behaupten, ich sei ein Verschwörungstheoretiker, denen erzähle ich die Geschichte von den Schweinen, die gerade beim Fressen sind. Ein Schwein schaut hoch und sieht einen Schlachtlaster mit Artgenossen wegfahren. Das Schwein sagt: Ich habe so ein ungutes Gefühl. Das fressende Schwein antwortet genervt: Halt die Schnauze und friss weiter.”

Als Kronzeuge zieht Professor Bocker in seinem neuesten Buch “Freiheit durch Gold - Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige” (Verlag Johannes Müller, Bern, 18,50 Euro), das er zum Vortrag mitbrachte, gern Alan Greenspan heran. Der 83-jährige leitete 19 Jahre lang von 1987 bis 2006 die private US-Notenbank Federal Reserve of the United States (FED) und wurde 2002 als 76-jähriger von Queen Elizabeth II. (83) für seine Verdienste um die globale wirtschaftliche Stabilität zum Ritter geschlagen. Doch noch bevor Greenspan zum Oberhirten der Papiergeld-Inflation aufstieg, hatte er in einem veröffentlichten Essay deren Untergang vorhergesagt und Gold als einzige Rettung angepriesen.
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Alan Greenspan
Greenspan schrieb: “Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es das gäbe, müsste die Regierung ihren Besitz für illegal erklären, weil es im Falle von Gold auch so oft der Fall war. Wenn sich jedermann entscheiden würde, seine Bankguthaben in Silber, Kupfer oder ein anderes Gut zu tauschen, und sich weigern würde, Schecks oder Bargeld als Zahlung zu akzeptieren, würden Bankguthaben ihre Kaufkraft verlieren, und Regierungsschulden würden keinen Anspruch auf Güter mehr darstellen.

Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, dass es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Das ist das schäbige Geheimnis, das hinter der Hysterie und Verteufelung des Goldes steckt. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die versteckte Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wer das verstanden hat, versteht auch, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind.”

Professor Bocker sprach schnell, warf mit Zahlenreihen um sich und erzählte zwischendurch zur Auflockerung und Erholung, wie manche Menschen auf ihn einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätten. Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi (67) etwa mit seiner goldbestückten Lametta-Uniform. Oder die mit Platin behangene Witwe aus dem reichsten Teil Deutschlands, dem Hamburger Elbevorort Blankenese, die zu einem seiner Vorträge angereist war. “Ich dachte, die Frau trage zwei metallene Ritterhandschuhe, man konnte die Haut gar nicht sehen. Hätte ich die Dame angehoben und geschüttelt, hätte meine Familie zehn Jahre lang ausgesorgt, allein von dem, was als Abfall auf den Fußboden gefallen wäre.”

Manche Zuhörer ließen ein Diktiergerät mitlaufen. Doch das war bald voll. Ein junger Mann hatte seinen Laptop aufgeklappt und versuchte mitzuschreiben. Er hielt nicht lange durch. Nach zweieinhalb Stunden hatte Bocker gerade mal ein Drittel seiner vorbereiteten Folien abgearbeitet. Der Vortrag, der um 18.30 Uhr begann, endete nicht vor 1 Uhr morgens. Der Professor redete im Stehen, ohne Mikrofon und schien, keine Müdigkeit zu kennen. Wenn es nach ihm ginge, könne er eine Woche lang und länger erzählen. Aber sein Flieger wartet.

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